Häufige Fragen
Themenübersicht
Fernwärme
Vertrieb & Kosten
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Warum auf Fernwärme aus Geothermie umsteigen?
- Klimafreundlich: Die Wärme wird überwiegend aus erneuerbarer Geothermie gewonnen und trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei.
- Preisstabiler: Da die Wärme nicht von fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Heizöl abhängt, sind die Kosten nur marginal von deren Preisschwankungen beeinflusst.
- Zuverlässig: Die Wärmeversorgung erfolgt zentral und wird kontinuierlich überwacht. Dadurch profitieren Sie von einer hohen Versorgungssicherheit.
- Regional: Die Wärme stammt aus einer lokalen Energiequelle und sorgt für eine sichere und langfristige Wärmeversorgung.
Welche Vorteile sind bei einem Fernwärmeanschluss der Geothermie Gräfelfing mit dabei?
- Anschlusskosten: Nach aktuellem indikativen Preisblatt kostet die Hausanschlussstation bis 160 kW bei erstmaligem Straßenausbau mit Vorvertrag 4.760 € brutto, einschließlich Installation, Inbetriebnahme und Einweisung. Für die Hausanschlussleitung bis 15 Trassenmeter wird in diesem Fall kein Grundbetrag erhoben. Mehrlängen kosten 499,80 € brutto je Trassenmeter; Erschwernisse und Arbeiten an Ihrer bestehenden Heizungsanlage können zusätzliche Kosten verursachen. Für spätere Anschlüsse im Bestandsnetz gelten andere Konditionen.
- Sorglos-Paket: Die Wartungs- und Instandsetzungskosten der Wärmeübergabestation werden vollständig von uns übernommen.
- Planbare Kosten: Für Sie entstehen transparente und kalkulierbare laufende Kosten gemäß unserer Preisgleitklausel.
- Platzsparende Lösung: Sie benötigen keinen eigenen Heizkessel, keinen Brennstofftank und keinen Lagerraum für Brennstoffe. Das schafft zusätzlichen Platz in Ihrem Gebäude.
Welche laufenden Kosten entstehen bei der Fernwärme?
- Für Ihre Fernwärmeversorgung zahlen Sie grundsätzlich einen Grundpreis, einen Arbeitspreis und einen Messpreis.
- Der Grundpreis richtet sich nach der für Ihr Gebäude bereitgestellten Anschlussleistung.
- Der Arbeitspreis hängt davon ab, wie viel Wärme Sie tatsächlich verbrauchen.
- Mit unserem Kostenrechner für laufende Kosten können Sie Ihren voraussichtlichen jährlichen Wärmeaufwand individuell berechnen.
Wie kann ich die laufenden Kosten der Fernwärme mit anderen Heizsystemen vergleichen?
- Für Ihre Entscheidung ist nicht nur der Fernwärmepreis entscheidend, sondern die Gesamtkosten Ihres Heizsystems.
- Deshalb stellen wir Ihnen einen Kostenvergleich verschiedener Wärmeversorger und Wärmequellen zur Verfügung.
- Dabei kann Fernwärme mit Gas, Heizöl oder Wärmepumpen miteinander verglichen werden.
- So erhalten Sie einen transparenten Überblick darüber, wie die Fernwärme der Geothermie Gräfelfing im Vergleich zu anderen Anbietern bewertet werden kann.
Welche Kosten entstehen bei der Umstellung von Öl oder Gas auf Fernwärme?
- Wenn Sie von einer Öl- oder Gasheizung auf Fernwärme umsteigen, benötigen Sie künftig keinen eigenen Heizkessel mehr.
- Ihre vorhandenen Heizkörper, Fußbodenheizung und Heizungsleitungen können in vielen Fällen weiter genutzt werden.
- Die Kosten für die Herstellung des Fernwärmeanschlusses können Sie mit unserem Anschlusskostenrechner individuell abschätzen.
- Falls Ihre alte Heizung oder ein Öltank aufgrund der Platzverhältnisse entfernt werden muss, können dafür zusätzliche Kosten entstehen.
Technik im Haus
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Was muss in meinem Haus für den Fernwärmeanschluss verändert werden?
- Im Mittelpunkt steht die Wärmeübergabestation, die das Fernwärmenetz mit Ihrem Heizsystem im Gebäude verbindet.
- Ihre vorhandenen Heizkörper, Fußbodenheizung und Heizungsleitungen können grundsätzlich weiter genutzt werden.
- Ihre bisherige Öl- oder Gasheizung wird dabei als Wärmeerzeuger nicht mehr benötigt und müsste ggf. bei engen Platzverhältnissen entsorgt werden.
- Welche Arbeiten bei Ihnen konkret erforderlich sind, wird bei der technischen Objektaufnahme Ihres Gebäudes festgestellt.
Muss ich meine Heizkörper oder Fußbodenheizung austauschen?
- Nein, grundsätzlich nicht. Ein Fernwärmeanschluss bedeutet nicht, dass Sie Ihre Heizflächen/Heizkörper austauschen müssen.
- Auch eine vorhandene Fußbodenheizung kann grundsätzlich mit Fernwärme betrieben werden.
Kann ich meine bestehende Warmwasserbereitung oder meinen Pufferspeicher weiterverwenden?
- Grundsätzlich ja. Auch vorhandene Pufferspeicher oder Frischwasserstationen können mit Fernwärme sinnvoll betrieben werden.
- Entscheidend ist, ob die vorhandene Technik richtig in das neue System eingebunden werden kann.
- Wenn Ihre bestehende Anlage weiterverwendet werden kann, müssen nicht unnötig Komponenten ausgetauscht werden.
Was passiert mit meiner alten Öl- oder Gasheizung?
- Nach dem Anschluss an die Fernwärme benötigen Sie Ihren bisherigen Heizkessel für die Wärmeversorgung grundsätzlich nicht mehr.
- Auch ein vorhandener Öltank oder andere nicht mehr benötigte Komponenten können entfernt werden.
- Ob eine Demontage erforderlich ist, hängt insbesondere von den Platzverhältnissen in Ihrem Heizungsraum ab.
- Die Demontage und Entsorgung der Altanlage gehören nicht zu unserem Leistungsumfang. Zu genaueren Preisinformationen müssen Sie mit Ihrem Heizungsfachbetrieb sprechen.
Wie viel Platz benötigt die Wärmeübergabestation?
- Eine Wärmeübergabestation benötigt in der Regel deutlich weniger Platz als eine klassische Heizungsanlage mit Kessel und Brennstofflagerung.
- Sie benötigen weder einen Heizkessel noch einen Öltank oder eine vergleichbare Brennstofflagerung.
- Wie groß die Station bei Ihnen tatsächlich ist, hängt insbesondere von Ihrer benötigten Anschlussleistung ab.
- Bei der Planung schauen wir gemeinsam, welcher Standort in Ihrem Gebäude am besten geeignet ist.
Verfügbarkeit
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Wann kann mein Haus an das Fernwärmenetz angeschlossen werden?
- Ob und wann Ihr Haus an das Fernwärmenetz angeschlossen werden kann, hängt vom aktuellen Ausbaustand unseres Fernwärmenetzes ab.
- Über unseren Verfügbarkeitsprüfer können Sie schnell und einfach prüfen, wann ein Anschluss an Ihrer Adresse voraussichtlich möglich ist.
- Bitte beachten Sie, dass alle genannten Termine auf dem aktuellen Planungsstand basieren. Änderungen aufgrund von Verkehrsmaßnahmen, Witterungseinflüssen oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen sind möglich.
- Sollte Ihre Straße derzeit noch nicht für den Fernwärmeausbau vorgesehen sein, prüfen wir eine Anbindung im Rahmen zukünftiger Erweiterungen unseres Netzes.
Warum liegt die Fernwärmeleitung vielleicht schon in meiner Straße, obwohl mein Haus noch nicht angeschlossen werden kann?
- Die Hauptleitung in der Straße ist zunächst nur das Rückgrat des Fernwärmenetzes.
- Für Ihr Gebäude muss zusätzlich ein eigener Hausanschluss bis zur Wärmeübergabestation hergestellt werden.
- Dafür müssen unter anderem die Trassenführung, die technische Anschlussmöglichkeit und die erforderliche Anschlussleistung geplant werden.
- Deshalb kann zwischen dem Bau der Hauptleitung und Ihrem tatsächlichen Anschluss noch Zeit liegen.
Warum wird nicht jede Straße gleichzeitig an Fernwärme angeschlossen?
- Ein Fernwärmenetz kann nicht gleichzeitig in allen Straßen gebaut werden, sondern wird schrittweise erweitert.
- Bei der Reihenfolge spielen unter anderem Wärmebedarf, technische Machbarkeit, Bauaufwand und die Anzahl interessierter Gebäude eine Rolle.
- Auch die Koordination mit anderen Straßen- und Infrastrukturarbeiten muss berücksichtigt werden.
- Den aktuellen Planungsstand können Sie jederzeit unserer Verfügbarkeitsübersicht entnehmen.
Geothermie
Technik
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Was ist Tiefengeothermie und wie funktioniert sie?
- Tiefengeothermie nutzt die natürliche Wärme, die mehrere Kilometer tief im Erdinneren gespeichert ist.
- Über eine Förderbohrung wird heißes Thermalwasser an die Oberfläche gebracht.
- Die Wärme des Thermalwassers wird über einen Wärmetauscher auf unser Fernwärmenetz übertragen.
- Anschließend wird das abgekühlte Thermalwasser über eine Injektionsbohrung wieder in den Untergrund zurückgeführt.
Warum eignet sich Gräfelfing besonders gut für Geothermie?
- Der Großraum München liegt im süddeutschen Molassebecken, unter dem sich geeignete geologische Strukturen befinden.
- In etwa 3.000 Metern Tiefe befindet sich der wasserführende Malm-Aquifer.
- Dort kann Thermalwasser mit Temperaturen von etwa 90 °C genutzt werden.
- Die Kombination aus ausreichender Wassertemperatur und einem ergiebigen Thermalwasservorkommen bietet gute Voraussetzungen für die geothermische Wärmeversorgung.
Ist Geothermie auch im Winter zuverlässig?
- Ja. Die Temperatur des Thermalwassers in mehreren Kilometern Tiefe ist unabhängig von der Außentemperatur.
- Deshalb kann Geothermie das ganze Jahr über Wärme liefern – auch an kalten Wintertagen.
- Der Wärmebedarf ist im Winter allerdings deutlich höher als im Sommer.
- Für besonders hohe Wärmebedarfe und als Reserve stehen deshalb zusätzliche Wärmeerzeuger zur Verfügung.
Was passiert, wenn die Geothermieanlage einmal nicht verfügbar ist?
- Auch für diesen Fall wird die Wärmeversorgung entsprechend abgesichert.
- Weitere Wärmeerzeuger können bei Wartungen, Störungen oder besonders hohem Wärmebedarf einspringen.
- Dadurch hängt Ihre Wärmeversorgung nicht von einer einzigen technischen Anlage ab.
- Ziel ist, Ihnen zu jeder Zeit eine zuverlässige Wärmeversorgung bereitzustellen.
Wird das Thermalwasser irgendwann aufgebraucht?
- Das Thermalwasser wird nicht einfach verbraucht und anschließend abgeleitet.
- Nachdem ihm die Wärme entzogen wurde, wird es wieder in den Untergrund zurückgeführt.
- Förder- und Rückführmengen sowie die Entwicklung des Reservoirs werden überwacht.
- Dadurch kann die geothermische Wärmequelle langfristig und nachhaltig genutzt werden.
Umwelt & Sicherheit
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Kann Tiefengeothermie das Grundwasser oder Trinkwasser gefährden?
- Der Schutz des Grund- und Trinkwassers hat bei den Bohrungen höchste Priorität.
- Die Bohrungen werden durch Stahlrohre und Zementierungen gegenüber den oberflächennahen Grundwasserhorizonten sicher abgedichtet.
- Das genutzte Thermalwasser befindet sich in mehreren Kilometern Tiefe und ist von den oberflächennahen Trinkwasservorkommen getrennt.
- Die Bohrungen und der Betrieb der Anlage unterliegen umfangreichen technischen und behördlichen Anforderungen.
Besteht durch Tiefengeothermie ein Erdbebenrisiko?
- Wie bei jeder Nutzung des tiefen Untergrunds können durch Veränderungen von Druck und Spannungen grundsätzlich kleine seismische Ereignisse auftreten.
- Deshalb wird der Untergrund bereits vor Beginn der Bohrungen und während des Betriebs sorgfältig untersucht und überwacht.
- Förder- und Injektionsmengen können bei Bedarf entsprechend angepasst werden.
- Ziel ist ein sicherer und kontrollierter Betrieb mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umgebung.
Entstehen bei der Geothermie CO₂-Emissionen?
- Bei der geothermischen Wärmeerzeugung wird kein Öl oder Gas verbrannt.
- Dadurch entstehen bei der eigentlichen Wärmeerzeugung keine vergleichbaren direkten CO₂-Emissionen wie bei einer fossilen Heizung.
- Für Bohrungen, Pumpen, Stromverbrauch und den Betrieb der Anlage entstehen jedoch indirekte Emissionen.
- Insgesamt bietet Geothermie damit die Möglichkeit einer klimafreundlichen und weitgehend erneuerbaren Wärmeversorgung.
Warum gilt Geothermie als erneuerbare Energie?
- Die Wärme stammt aus dem Erdinneren und steht nach menschlichen Zeitmaßstäben langfristig zur Verfügung.
- Bei der hydrothermalen Geothermie wird vor allem die Wärme des Thermalwassers genutzt.
- Das abgekühlte Thermalwasser wird anschließend wieder in den Untergrund zurückgeführt.
- Bei einer entsprechenden Auslegung und Überwachung kann die Wärmequelle dadurch langfristig genutzt werden.
Ist noch etwas unklar?
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